Der Bauantrag

Nachdem der Hausentwurf steht und der Vertrag abgeschlossen ist, geht es an den Bauantrag.

Grundlagen für den Bauantrag sind die Anforderungen der Landesbauordnung Baden-Württemberg sowie der zuständigen Gemeinde, im Fall unseres eigenen Hauses ist dies die Stadt Villingen-Schwenningen. Auch wenn als Vertragsgrundlage bereits detaillierte Pläne des Hauses vorliegen, müssen diese für den Bauantrag nochmals überarbeitet werden, um der von der Landesbauordnung geforderten Darstellung zu entsprechen.

Neben den Plänen des Hauses sind für den Bauantrag noch einige weitere Informationen notwendig. So muss von einem Vermessungsingenieur das Grundstück nochmals genau vermessen und die Geländehöhen sowie die spätere exakte Lage des Hauses in einem Lageplan eingezeichnet werden. Des Weiteren muss ein Entwässerungsplan für das Haus erstellt werden, d.h. es muss festgelegt werden, wo und wie sowohl das verbrauchte Wasser aus dem Haus als auch das Regenwasser vom Dach abgeführt werden kann.

Auch wenn dies nicht direkt in den Bauantrag einfließt, ist es sinnvoll, vor Einreichung des Bauantrags bereits einen Energieberater mit der Berechnung des Energieausweises des Hauses zu beauftragen. Denn die Berechnungsergebnisse könnten unter Umständen nochmals kleine Änderungen erfordern. Außerdem muss man sich für den Bauantrag auch schon mit dem Thema Heizung und Lüftung beschäftigen, da zu diesen ebenfalls Angaben im Bauantrag gemacht werden müssen.

Bis alle Dokumente für den Bauantrag beisammen sind und dieser tatsächlich eingereicht werden kann, vergehen schnell ein paar Wochen. So war es auch bei unserem Haus. Wenn dann der Antrag eingereicht ist, muss man nochmal mit circa 3 Monaten rechnen, bis vom Baurechtsamt die Baufreigabe und der rote Punkt kommt, der anzeigt, dass man bauen darf. Doch diese 3 Monate können natürlich für die weitere Detailplanung am Haus genutzt werden. Mehr dazu gibt es im nächsten Beitrag.