Der Hausentwurf

Nachdem wir zusammen mit unseren Kunden alle Wünsche für ihr Traumhaus in der Bedarfsanalyse erarbeitet haben, machen wir uns an einen ersten Entwurf. Neben den Wünschen der Kunden fließen hierzu natürlich auch die Gegebenheiten des Grundstücks und die Bebauungsvorschriften vor Ort mit ein.

Bei unseren Hausentwürfen greifen wir in keine Schublade und kramen Haustyp XY hervor, sondern zeichnen jeden Kundenentwurf von Grund auf neu, um das individuelle Traumhaus für genau diesen Kunden verwirklichen zu können. Die Häuser zeichnen wir mithilfe der CAD-Software, die wir über OPTA nutzen können. Dank des daran angeknüpften Kalkulationsprogramms, können wir für jeden Entwurf bereits einen ersten Schätzpreis ermitteln, der für das Angebot später noch exakt durchgerechnet wird.

Bis unser Traumhaus allen Anforderungen gerecht wurde, haben wir zwei Mal Änderungen vorgenommen. Die Aufteilung und der Charakter des Hauses haben sich dabei jedoch nur wenig verändert.

Unser Haus haben wir passend zum Grundstück so ausgerichtet, dass der Wohn-/Essbereich mit Terrasse und Garten auf der Südseite liegt. Der Eingangsbereich mit der Garage ist zur Straße nach Norden gerichtet. Vor der Garage haben wir ein Vordach raus gezogen, um trockenen Fußes von der Garage ins Haus zu kommen. Das Erdgeschoss des Hauses ist offen und hell. Im Dachgeschoss haben wir unser Schlafzimmer mit Ankleide und Bad etwas separiert von den späteren Kinderzimmern. Da der Bebauungsplan nur eine geringe, maximale Traufhöhe von 4m erlaubt, haben wir uns entschieden, mit Dachgauben auf beiden Seiten des Hauses den Dachraum besser nutzbar zu machen.

Und so sah unser erster Hausentwurf aus:

Vom ersten zum zweiten Entwurf haben wir das Haus um einen halben Meter in der Breite verkleinert, um etwas günstiger zu werden. Außerdem haben wir die Dachgaube auf der Nordseite auf das gleiche Maß wie die auf der Südseite vergrößert. Dadurch hat sich auch die Fenstergestaltung auf der Nordseite verändert. Zudem haben wir uns entschieden, die Fenster im Wohnzimmer doch nicht bodentief sondern mit einer niedrigen Brüstungshöhe zu machen. Mit einer breiten Fensterbank werden diese Fenster später zur Sitznische mit Ausblick.

Mit den eingeflossenen Änderungen entstand dieser zweite Entwurf:

Mit dem zweiten Entwurf waren wir schon sehr zufrieden. Aber am Ende entstand doch noch ein dritter Entwurf.

In Rücksprache mit unserer Energieberaterin haben wir uns letztlich für ein KfW40-Haus entschieden und dafür die Stärke der Außenwände von 36,5cm auf 42,5cm erhöht. Außerdem mussten wir nach einer ersten Besprechung mit dem Baurechtsamt das Vordach vor der Garage etwas zurücknehmen, wodurch sich die Gestaltung der Nordseite des Hauses nochmals etwas verändert hat.

Und das ist nun der finale Entwurf unseres Hauses: